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Denken, Glauben, Hoffen: Variationen in Grau / To Think, To Believe, To Hope: Variations in Grey

Martin Kunz, 2013

"Es gibt eigentlich kein Schwarz und Weiß, kein klares Ja und Nein: Licht produziert nicht nur Erhellung und harte Schlagschatten, sondern ein Spektrum an Grautönen. D.h. bei allem Bemühen, ‚Gutes‘ zu tun: Es wird Auswirkungen geben, die nicht gewollt, nicht ‚gut‘ sind. Tröstlich ist aber, dass auch umgekehrt Fehler und Fehlverhalten manchmal unerwartet positive Auswirkungen haben können."
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Gegenseitige Erleuchtung. Ein Quäker-Standpunkt zur Ökumene

Douglas V. Steere, 1968

"... so könnte uns das befähigen, das Sprichwort 'Berge begegnen einander niemals' umzuwandeln in die Feststellung 'Menschen begegnen einander'. Wenn sie sich auf der tiefsten Ebene der Seele begegnen, so bestätigen sich in ihnen die tiefsten Wahrheiten, die sie beide erkannt haben, und einer hebt für den anderen einen Zipfel des Vorhangs, der uns von der letzten Wahrheit trennt."

Offen für neues Licht / Open for new light

Janet Kreysa, 2016

"Bist du offen für neues Licht, von welcher Quelle auch immer es kommen mag? Näherst du dich neuen Ideen mit unvoreingenommener Urteilskraft?" (Ratschläge und Fragen 7) - Eine Cary-Vorlesung über die Nähe von Glaube und Wissenschaft und die Aufgabe der Quäker in der Gegenwart. The PDF version is bilingual German/English.

Vom Wesen und Werk der Liebe

Roswitha Jarman, 2002

"'(So) musst du zwei Dinge beachten, die sich in der Liebe finden: Das eine ist das Wesen der Liebe, das andere ist ein Werk oder ein Ausbruch der Liebe. (Meister Eckehart)' [...] Es kommt nicht so sehr darauf an, welche Form unser persönlicher, religiöser Weg hat, das, worauf es ankommt, ist, dass wir zur Quelle der Liebe finden, und dass wir sie, in unserem Leben, ausfliessen lassen."

Was kann ich sagen?

Neithard Petry, 2014

Ein "religionsphilosophischer Heimwerker" nähert sich den Fragen "Was kann ich hoffen?", "Was kann ich wissen?" und "Was soll ich tun?" und antwortet mit dem, was ihm am Herzen liegt: trotz aller Missstände in dieser Welt das Urvertrauen in das Leben zu bewahren; freudig durch die Welt zu gehen und den Wolf des Lichtes und der Lebensfreude zu füttern; im Dialog mit den Mitmenschen zum Wohl der Gemeinschaft beizutragen.

Wurzeln und Flügel / Of Roots and Wings

Esther Köhring, 2015

"Erst bekam ich Flügel geschenkt, dann fand ich Wurzeln": Eine Cary-Vorlesung "aus Jungfreundesicht", über das Wachsen dürfen in der Gemeinschaft der Freundinnen und Freunde; das Unfertigsein und Krummeluspillen; die Angst vor dem Licht, die sich als Angst vor der Dunkelheit tarnt; radikale Gemeinschaft und die Gegenwart des Quäkertums.
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