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Die Aufzeichnungen von John Woolman aus der Zeit der Sklavenbefreiung

Deutsch von Alfons Paquet, 1964

John Woolman lebte im 18. Jahrhundert in New Jersey. Wie George Fox, der das englische Quäkertum des 17. Jahrhunderts prägte, spricht auch Woolman zu uns durch seine Tagebücher und Reiseberichte. Woolman arbeitete gegen jede Form von Sklaverei und Unterdrückung von Mensch und Tier, gegen Verschwendung und Luxus. Seine Aufzeichnungen sind ein eindrückliches Zeugnis eines gewissenhaften Lebens. Die Übersetzung ist nicht vollständig, stellt Woolmans Hautanliegen aber hinreichend dar.

Die Quäker – Ein Orden in der Gemeinschaft der Christen?

Paul Oestreicher, 1991

Der Anglikaner und Quäker Paul Oestreicher fragt "Worin liegt der Sonderauftrag dieses Ordens, dieser kleinen, unsystematischen aus der christlichen Tradition hervorgegangenen Gemeinschaft?" Und wie kann sich das Quäkertum "zu einer verbindenden Gemeinschaft entwickeln, die einen bisher unerfüllten Beitrag machen könnte zur Einheit unserer zerrissenen, zerspaltenen Menschheit. Wären wir dann dem Punkt etwas näher gekommen, sagen zu können: das innere Licht Gottes vereint und trennt nicht mehr? Damit wäre vielleicht zumindest ein Unheil der Religion im Ansatz aus der Welt geschafft."

Einige Aufgaben und Möglichkeiten der Erziehung

William R. Fraser, 1973

"Suchen ist etwas, was wir gemeinsam mit unseren Studenten unternehmen. Die Richtung des Suchens wird durch eine bestimme Weltanschauung gegeben – im Besonderen aber, das Leben als Sakrament anzusehen und zu leben. In der Welt außer uns ist etwas, was unserer begeisterten Hingabe wert ist. [...] So etwas verlangte Helen Neatby von uns, dass wir Gemeinwesen aufbauen sollen – anstatt sie zu zerstören und dass wir die Worte, die die Menschheit dieses Planeten verbinden, mit Überzeugung aussprechen und nicht vergessen sollen."

Einswerden mit dem Göttlichen

Roswitha Jarman, 2015

Die frühen Quäker wandten sich von Liturgie, Bekenntnissen und Dogmen ab und entdeckten dabei, dass man in Andacht und Gebet zu einer unmittelbaren Verbindung mit dem Geist Gottes finden kann. Die Quäker stehen damit in der Tradition der Mystik: Jedem Menschen ist es möglich, diese Verbindung im Herzen zu erfahren und sich in der Stille darauf einzulassen. Das Buch richtet sich an Menschen, die nach Gott suchen und bietet Erklärungen und eine praktische Einführung in die Mystik.

Leseprobe

Einzelheiten zum Ganzen

Hans Petersen, 1985

"Alle theologischen oder philosophischen Überlegungen unternehme ich (zwangsweise) als Laie. Hintergründe meiner Aussagen sind: Gespräche, Bücher, Phantasien, Kombinationen, Menschen, Menschen, Menschen... Mein religiöses Leben stützt sich nicht auf Wissen, nur auf (mystische) Erfahrung, woraus sich einiges wiederholt Erlebte oder Erfahrene zu gewissem (=gewusstem) Wissen verdichtet hat... etwa die Auffassung, dass Religiosität die Verbindung von allem mit allem zu allem, also vielleicht eine besondere Art Dialektik sei."

Es ist ein Licht in jedem Menschen

Ines Ebert, 1988

"Es schmerzt mich immer wieder, wenn die Reinheit des Wollens nicht erkannt oder anerkannt wird, wenn das Licht im anderen und das Licht, das der andere sieht, nicht geglaubt wird, auch wenn dieses Verhalten mit dem Wohl zukünftiger Menschen begründet wird. Kann man die Würde zukünftiger Menschen durch Entwürdigung der heutigen gewinnnen? Das Licht ist in jedem heutigen Menschen, so wie es in jedem zukünftigen sein wird."

Freundschaft wachsen lassen

Ute Caspers, 2008

Warum nennen die Quäker sich "Religiöse Gesellschaft der Freunde?" Auf einem Gartenrundgang lädt die Autorin ihre LeserInnen ein, Freundschaft als Beziehung zwischen Gott, Mensch und Mensch zu erforschen.

Fürchtet Euch nicht…

Georg Schnetzer, 1983

Von dieser Cary-Vorlesung steht ein Scan der Druckausgabe zum Download zur Verfügung. Eine neugesetzte Version für das Internet sowie eine Beschreibung folgen.

Gegenseitige Erleuchtung. Ein Quäker-Standpunkt zur Ökumene

Douglas V. Steere, 1968

"... so könnte uns das befähigen, das Sprichwort 'Berge begegnen einander niemals' umzuwandeln in die Feststellung 'Menschen begegnen einander'. Wenn sie sich auf der tiefsten Ebene der Seele begegnen, so bestätigen sich in ihnen die tiefsten Wahrheiten, die sie beide erkannt haben, und einer hebt für den anderen einen Zipfel des Vorhangs, der uns von der letzten Wahrheit trennt."

George Fox Lesebuch

Emil Fuchs, 1935; John Lampen, 1981 (Neuauflage 2016)

George Fox (1624-1690) gilt als der Begründer des Quäkertums. Welche Botschaft hatte er? Was tat er? Was erlebte er? Was war er für ein Mensch? Was bewegte ihn, seine Erfahrungen und Überzeugung gegen alle Widerstände zu verbreiten? Anhand von Fox‘ Schriften nähern sich Emil Fuchs und John Lampen diesem ungewöhnlichen Mann. [Enthält Fuchs: "George Fox. Seine Botschaft, sein Wesen und sein Leben nach seinen eigenen Denkwürdigkeiten dargestellt" (2005) und Lampen "Warte im Licht. Das religiöse Erleben von George Fox" (1986)]

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