Cary-Vorlesungen

Was ist eine Cary-Vorlesung?

Es ist ein Licht in jedem Menschen

Ines Ebert, 1988

"Es schmerzt mich immer wieder, wenn die Reinheit des Wollens nicht erkannt oder anerkannt wird, wenn das Licht im anderen und das Licht, das der andere sieht, nicht geglaubt wird, auch wenn dieses Verhalten mit dem Wohl zukünftiger Menschen begründet wird. Kann man die Würde zukünftiger Menschen durch Entwürdigung der heutigen gewinnnen? Das Licht ist in jedem heutigen Menschen, so wie es in jedem zukünftigen sein wird."

Der Raum der Stille im Alltäglichen

Wolfgang Harms, 1987

"Miteinander haben wir die Stille gelernt, in sie einzutreten, auf sie zu warten, sie zu erfahren, lebendig und erfüllt. Dabei war es gleich, ob es im Regen im feuchten Zelt am Rhein, auf der Wiese am Hang, im nächtlichen Regenwald oder bei Sonnenaufgang auf dem Hügel vor dem Steinbruch über der Ruhr war, oder auch bei der gemeinsamen Arbeit im Workcamp."

… dass man da wohnen möge

Helga und Konrad Tempel, 1986

Helga und Konrad Tempel teilen ihre "Vision und Erfahrung eines gemeinsamen Lebens": "Wir möchten [...] uns freudig anderen Menschen nähern und dem Ruf der Erde antworten, die eine Hand leer, in der anderen quellende Samenkörner, voll Vertrauen in die uns geschenkten Möglichkeiten und gleichzeitig im Bewusstsein, Teil einer langen Kette zu sein."

Einzelheiten zum Ganzen

Hans Petersen, 1985

"Alle theologischen oder philosophischen Überlegungen unternehme ich (zwangsweise) als Laie. Hintergründe meiner Aussagen sind: Gespräche, Bücher, Phantasien, Kombinationen, Menschen, Menschen, Menschen... Mein religiöses Leben stützt sich nicht auf Wissen, nur auf (mystische) Erfahrung, woraus sich einiges wiederholt Erlebte oder Erfahrene zu gewissem (=gewusstem) Wissen verdichtet hat... etwa die Auffassung, dass Religiosität die Verbindung von allem mit allem zu allem, also vielleicht eine besondere Art Dialektik sei."

Lasst Euer Leben sprechen

Pleasaunce Holtom, 1984

"Die frühen Quäker waren Männer und Frauen, die auf den göttlichen Geist in sich lauschten und mit ihrem Leben antworteten. Das Licht des Christus, das in ihnen leuchtete, kann und soll auch uns erleuchten – uns gewöhnliche Menschen, dazu aufgerufen, für die Wahrheit zu zeugen. Unser Leben spricht freilich auf jeden Fall, ob wir das möchten oder nicht. Worauf es dabei aber ankommt, ist, was unser Leben jeweils sagt."

Fürchtet Euch nicht…

Georg Schnetzer, 1983

Von dieser Cary-Vorlesung steht ein Scan der Druckausgabe zum Download zur Verfügung. Eine neugesetzte Version für das Internet sowie eine Beschreibung folgen.

Frieden schaffen im Glauben und Handeln der Quäker

Duncan Wood, 1982

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Was nennt ihr mich Herr, Herr! Und tut doch nicht, was ich sage?

Margarethe Scherer, 1981

Das Vermächtnis der frühen Freunde – Anruf und Auftrag an uns

Elisabeth Hering, 1980

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Alles ist Euer – Ihr aber seid Gottes

Heinrich Carstens, 1979

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